Gewebe-Arten von Armee-Bekleidung

Ripstop-Gewebe:

 

Ripstop-Gewebe ist in der Basis ein feines Gewebe

und an der Rechenkästchenstruktur zu erkennen.

Alle paar Millimeter zieht sich ein kräftigerer Kett-

bzw. Schussfaden durch das Gewebe.

Sollte das Material reißen, läuft der Riss nicht ungebremst

durch die gesamte Fläche sondern stoppt am stärkeren

(Ripstop-) Faden!

 

 

Moleskin:

 

Schwerer, strapazierfähiger Stoff aus Baumwolle. Dieser Stoff ist ideal für stark beanspruchte Kleidungstücke wie z. B. Arbeitskleidung oder Militärkleidung.

Das Gewebe wird in Atlasbindung mit hoher Schuss- und geringer Kettdichte hergestellt. Die Kettfäden bestehen aus gezwirntem und die Schussfäden aus weich gedrehtem Garn.  Die linke Seite des Stoffes wird nachträglich aufgeraut, dadurch entsteht eine weiche Oberfläche (Innenseite).

 

 

Gabardine:

 

Kammgarngewebe hergestellt in Köperbindung.

Durch Diagonalbindung mit dichter Ketteinstellung entsteht eine diagonale Struktur.

Strapazierfähiges Gewebe für Mäntel, Hosen, Uniformen.

 

 

Trikot:

 

Trikotstoff wurde Anfangs aus Kammgarn hergestellt. Heutzutage werden auch andere Materialen zu dieser Stoffart verarbeitet. Dieses Gewebe wird gerne für Offiziers-Uniformen benutzt, da Trikot elastisch & dehnbar und gleichzeitig angenehm zu tragen ist.  Erscheinungsformen: diagonal-, längs- oder quer gerippt.

 

 

Drillich:

 

Sehr dichte, reißfeste Gewebe-Art, hergestellt in Köper- bzw. Drellbindung.

Das Gewebe ist nach der Anzahl seine Fäden benannt (3 Fäden = Drillich).

Verwendung fand der Stoff in der Uniformherstellung. Aus diesem Gewebe wurde z.B. die einfache, weiße Ausbildungsuniform (genannt Drillich) der Wehrmacht hergestellt. Man erkennt den Stoff an seinem Fischgrätmuster (engl. HBT = hering bone twill)

 

 

Zwillich:

 

Sehr dichte, reißfeste Gewebe-Art, hergestellt in Köper- bzw. Zwilchbindung.

Das Gewebe ist nach der Anzahl seine Fäden benannt (2 Fäden = Zwillich).

Verwendung fand der Stoff in der Uniformherstellung. Siehe auch: Drillich.